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Projektzuwachs: Brunnen für Sierra Leone

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Lara
Community Managerin
  • Brunnen in Sierra Leone werden wiederhergestellt und errichtet.
  • WASH-Trainings verhindern die Verunreinigung der Brunnen durch Unwissenheit.
  • Reinigung von Wasser durch Abkochen auf offenem Feuer wird überflüssig.
  • Feuerholzbedarf sinkt, weniger Emissionen durch Verbrennen.

Brunnen-Bau, Instandhaltung & Schulungen vor Ort.

Wasser ist ein wertvolles Gut. Umso mehr freuen wir uns, euch ein weiteres Projekt im Bereich Trinkwasser vorzustellen. Mit diesem Projekt werden verfallene Brunnen in Sierra Leone wiederhergestellt und neue errichtet. Die Bäume, die zum Abkochen von verunreinigtem Wasser als Feuerholz gebraucht würden, wachsen weiter. Das CO2, das beim Feuermachen entstehen würde, wird vermieden. Ohne die Brunnen wäre die Desinfektion von Wasser eine Notwendigkeit.

Nur durch eure regelmäßige Unterstützung, ist es möglich, diesen Impact gemeinsam zu schaffen. Menschen vor Ort wird die Instandhaltung der Brunnen unterrichtet und sie erhalten WASH (Water, Sanitation & Hygiene)-Trainings. Bisher konnten sechs Brunnen wiederhergestellt werden. Diese werden bis 2030 die Entstehung von bis zu 10.000 Tonnen CO2 verhindert haben.

Wieso in Sierra Leone und nicht woanders?

Rund 50% der in Sierra Leone lebenden Menschen haben keinen Zugang zu verbesserten Wasserquellen. Dank eurer Unterstützung profitieren besonders Frauen und Kinder von den wirkungsvollen Verbesserungen. Viele der früher erbauten Brunnen sind verfallen, da die Instandhaltung aufwendig ist und Fachwissen braucht.

Daher verbringen Frauen besonders viel Zeit damit verunreinigtes Wasser für verschiedenste Zwecke abzukochen. Da die Brunnen sauberes Wasser zugänglich machen, sind die Kinder seltener krank und versäumen weniger Schulunterricht. Da die Frauen keine Zeit mehr zum Abkochen aufwenden müssen, bleibt mehr Zeit für andere Dinge. Das Projekt wird durch GoldStandard zertifiziert,einer der höchsten Standards für Klima- und Entwicklungsmaßnahmen, sodass wir maximalen Impact sicherstellen können.

Seltener kranke Kinder & mehr Unabhängigkeit.

Teams vor Ort wird gelehrt, wie sie die Tiefbrunnenpumpen selbst bedienen und instandhalten können. Dadurch gewinnen sie an Selbstständigkeit. Projektbetreuer:innen arbeiten mit der Regierung zusammen, um weitere kaputte und verunreinigte Bohrlöcher zu finden und sie wieder aufzubauen.

Jährlich findet der Workshop zu WASH statt. Dabei lernen ganze Gemeinschaften, wie sie der Verunreinigung von Wasser vorbeugen können. So werden wasserbezogene Krankheiten zur Seltenheit und die Brunnen sind länger risikolos nutzbar. Da das Wasser trinkbar ist, bleibt Zeit übrig, die sonst zum sammeln von Feuerholz und dem Abkochen des Wassers nötig ist. Für diese Arbeit sind oft Frauen zuständig, die jetzt mehr freie Zeit haben.

Händischer Betrieb - Feuer + Baumwachstum = weniger CO2

Da die Brunnen max. 100 Meter in die Tiefe gehen, kommen sie mit einer Handpumpe aus. Dadurch wird kein Strom gebraucht und die Benutzung ist emissionsfrei. Da das Grundwasser bereits trinkbar ist, muss kein Feuerholz zum Abkochen von Wasser verwendet werden. Die Bäume dürfen weiter wachsen, binden CO2 und es entstehen keine Emissionen durch Verbrennen.


Es folgt... Projektzuwachs im Bereich Waldschutz. Nii Kaniti stellt sich vor.

Fotocredit: co2balance

Das bewirkt dein Beitrag:

  • Brunnen werden restauriert und gebaut.
  • Menschen vor Ort wird die Instandhaltung der Pumpen gelernt.
  • Hygienetraining nach WASH-Prinzip wird ermöglicht.
  • Zäune werden aufgestellt, um unbefugte Zutritte durch Weidetiere oder Andere zu verhindern.
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