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Projektzuwachs: Waldwunder von Nii Kaniti

author
Lara
Community Managerin
  • Umsetzung von Waldschonung
  • Festlegung und Betreuung von Pufferzonen zum Schutz des Waldbestands
  • Schaffung nachhaltiger Einkommensquellen für Einheimische
  • Förderung der Herstellung traditionell handwerklicher Objekte

Traditionshandwerk statt Bauholz

Wir brauchen Bäume wie die Luft zum Atmen. Nicht umsonst wird der Regenwald als "Lunge der Erde" bezeichnet, denn er produziert lebenswichtigen Sauerstoff und bindet klimaschädliches CO2. Mit Hilfe deiner Unterstützung konnten wir ein weiteres Waldschutz-Projekt in unseren Mix aufnehmen. In Ucayali, Peru, unterstützt du mit deinem Beitrag das Nii Kaniti-Projekt. Hier werden Pufferzonen zum Schutz von Wald, Mensch und Tier errichtet und betreut. Hinzu kommen alternative Einkommensquellen abseits dem Verkauf von Holz.

Wenn die Holzwirtschaft als Haupteinnahmequelle problematisch wird, muss etwas Neues – im Idealfall etwas Nachhaltiges – her. Ein umweltverträgliches Einkommen kann durch den Verkauf von Fairtrade-Kakao, kunsthandwerklicher Stücke nach alter Tradition und abholzungsfreier Erzeugnisse wie Gummi und Bananen erwirtschaftet werden. Dadurch sinkt der Abholzungsdruck merklich. 350 Haushalte profitieren durch das Projekt von steigendem Einkommen. Beinahe 120.000 Hektar gefährdeter Wald sind durch deinen Beitrag geschützt. Auf 7.000 akut gefährdeten Hektar wurde die Abholzung aktiv verhindert. Bis zum Jahr 2021 konnten so bereits 2,7 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden.

Wieso in Peru und nicht hier?

Der Amazonas Regenwald ist durch illegale Rodungen besonders gefährdet. Dadurch würden nicht nur der Lebensraum von Mensch und Tier zerstört, sondern auch wichtige Player im Kampf gegen die Klimakrise vernichtet. In Zusammenarbeit mit sieben Gemeinschaften, die den ethnischen Gruppen der Shipibo Conibo und Cacataibo angehören, werden abholzungsfreie Projektaktivitäten gefördert. Das wird vor allem in Form von Workshops und Trainings deren Fokus auf dem Erhalt und Schutz des Regenwalds liegt, vermittelt.

Nii Kaniti - Der Name ist Programm

Nii Kaniti bedeutet "Wald und Entwicklung" in der Lokalsprache. Einheimische sind Schlüsselfiguren, wenn es um Biodiversität, Kultur und Klimaschutz geht. Workshops und Trainings, in denen Klimawandel, technische Fähigkeiten und Waldmanagement thematisiert werden, finden vor Ort statt. Die Teilnehmern erhalten die Skills, um die Pufferzonen zu betreuen und Traditionshandwerk wieder aufleben zu lassen. Es werden unter anderem Nutzpflanzen wie Kakao-, Bananen- und Gummibäume bewirtschaftet und die Ernte auf lokalen Märkten verkauft. Land, das wegen der Viehbeweidung abgeholzt wurde, wird mit heimischen Kakao- und Holzsorten neu bepflanzt. Durch besseres Wald- und Flächenmanagement sowie die Entwicklung nachhaltiger Nutzungsalternativen wird die Abholzung so weit wie möglich vermieden.

Mehr Wald = weniger CO2

Zur Schonung werden für Peru typische Jungpflanzen eingesetzt und bestehende Bäume bestmöglich vor Abholzung bewahrt. So binden sie weiter CO2 und produzieren für uns lebenswichtigen Sauerstoff.

Es folgt…Frauenpower. Wie unsere Projekte ihr Leben beeinflussen.


Fotocredit: Agilis Tech

Das bewirkt dein Geld:

  • Schaffung nachhaltiger Jobs
  • Veranstaltung von Klimaschutz- und Waldmanagement-Workshops
  • Anschaffung von Jungpflanzen zur Aufforstung
  • Förderung und Erhaltung überlieferter Kunsthandwerkstraditionen

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