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Die schockierende Wahrheit über das Pflanzen von Bäumen gegen die Klimakrise

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Natalie
Head of Communication

Wir haben 2015 unser Start Up gegründet, und ermöglichen sinnvolle, wissenschaftlich-fundierte Projekte zum Schutz unserer Erde. Wir haben uns gefragt: Wie nützlich ist es wirklich, Milliarden neue Bäume zu pflanzen? Wir haben uns mit Expert*innen ausgetauscht und haben endlich die Antwort. Am Ende des Blogposts verraten wir dir, was du selbst gegen die Klimakrise tun kannst.

3 Gründe gegen das Pflanzen von Bäumen

Wir wissen, dass man nicht alle Projekte, die Bäume pflanzen, in einen Topf werfen kann. Folgende Nachteile treffen dennoch auf die große Mehrheit solcher Projekte zu.

  1. Nur eine Art von Baum zu pflanzen schadet der Umwelt. [1]Viele Baumpflanz-Projekte setzen auf eine einzige Pflanzenart, doch sogenannte Monokulturen schaden der Tier- und Umwelt erheblich. Im Gegensatz zu bestehenden Wäldern können Monokulturen außerdem deutlich weniger CO2 speichern. Auch die Humusschicht von natürlichen Wäldern sorgt im Gegensatz zu Monokulturen für Nährstoffe für die Pflanzen- und Tierwelt.
  2. Es dauert zu lange, bis ein Baum etwas gegen den Klimawandel bewirkt. [2]Eine Buche muss ganze 80 Jahre wachsen, um eine Tonne CO2 aufzunehmen. Hier das Problem: Ein einziger Passagier verantwortet bei einem Hin- und Rückflug von Berlin nach Lissabon eine Tonne CO2. Selbst, wenn es uns gelingt, riesige Gebiete mit neuen Bäumen zu bepflanzen, würde es fast ein Jahrhundert dauern, bis die Bäume genügend CO2 aufnehmen.
  3. Nicht jeder Baum überlebt. [3]Abholzung, Überschwemmungen oder Brandrodungen sind nur einige der Risiken für eine Jungpflanze. Oh und erinnerst du dich an Monokulturen? Die sind obendrein auch noch anfälliger für Schädlingsbefall. Dass ein Baum, der gepflanzt wird, wächst, gedeiht und CO2 aufnimmt ist also ein Versprechen, das schlicht und einfach nicht gehalten werden kann.

Fazit: Bäume pflanzen ist keine Lösung

Die Klimakrise kann durch das Pflanzen von Bäumen nicht gestoppt werden - und daran kann man auch nicht rütteln. Ganz unabhängig davon empfinden wir das Pflanzen von Bäumen als gefährliche Werbebotschaft von Unternehmen. ‘Pflanze deinen eigenen Baum’ hört sich toll an, entpuppt sich bei genauerer Recherche aber als Marketing-Gag, der auch noch die Klimakrise verharmlost.

Die Lösung: bestehenden Regenwald schützen!

Ohne Frage: TeamClimate ist TeamWaldschutz. Nach unseren Gesprächen mit Expert*innen haben wir uns zum Ziel gesetzt, bestehenden Wald zu schützen, anstatt neue Bäume zu pflanzen. Regenwälder sind atemberaubende Orte unserer Erde, welche das Zuhause für indigene Völker und unglaubliche Tier- und Pflanzenwelten darstellen. Diese Orte sind die Lunge unserer Erde und speichern etwa 30% der CO2 Emissionen weltweit. Unser Fokus muss genau hier liegen, nicht auf dem Pflanzen von ein paar Setzlingen.

Mit unserem United Nation-zertifizierten Klimaschutzprojekt schützen wir bereits über 4 Millionen m² Regenwald vor der Brandrodung und Abholzung. Ebenfalls schaffst du Arbeitsplätze für Einheimische - im Projektgebiet wurde eine FairTrade zertifizierte Kakao Kooperative gegründet.

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[1] https://www.quarks.de/umwelt/landwirtschaft/darum-schaden-uns-monokulturen/
[2] https://www.co2online.de/service/klima-orakel/beitrag/wie-viele-baeume-braucht-es-um-eine-tonne-co2-zu-binden-10658/
[3] https://www.zeit.de/2020/53/plant-for-the-planet-klimaschutz-organisation-mexiko-spendengelder/komplettansicht
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